Bundesbank warnt vor erheblichen Risiken beim Mindestlohn

Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen hat die Deutsche Bundesbank vor einem flächendeckenden Mindestlohn gewarnt. Die von der SPD geforderte gesetzliche Vorgabe einer allgemeinen Lohnuntergrenze sei ein beträchtlicher Eingriff in die Lohnfindungsstrukturen und mit erheblichen Beschäftigungsrisiken verbunden, betonte die Notenbank in ihrem Monatsbericht. Gegenwärtig erhalte ein Sechstel der Arbeitnehmer in Deutschland Stundenvergütungen von weniger als den SPD-seitig verlangten 8,50 Euro, schreiben die Experten.