Bundesregierung kritisiert Einsatz gegen Journalisten in der Türkei

Die Bundesregierung hat mit Unverständnis auf eine landesweite Razzia gegen Journalisten und angebliche Regierungsgegner in der Türkei reagiert. Es sei nicht erkennbar, wie das Vorgehen der türkischen Polizei mit den Grundprinzipien von Meinungs- und Pressefreiheit in Einklang zu bringen sei, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Rund ein Jahr nach Korruptionsvorwürfen gegen Vertraute des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hatten in der Türkei Sicherheitskräfte dutzende Journalisten und angebliche Regierungsgegner bei der Polizei festgenommen.