Bundesregierung rechnet weiter mit Wachstum

Die Bundesregierung geht trotz schwächerer Welt-Konjunktur und hoher Flüchtlingszahlen von einem weiter stabilen Wachstum der deutschen Wirtschaft aus.

Für das laufende Jahr korrigierte sie allerdings das Wachstumsplus leicht von 1,8 auf 1,7 Prozent. Für das nächste Jahr bleibt es unverändert bei einem Zuwachs von 1,8 Prozent, wie aus der von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgelegten Herbstprognose hervorgeht. Die schwarz-rote Koalition liegt damit in etwa auf einer Linie mit den führenden Wirtschaftsinstituten.  

Aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen wird im kommenden Jahr allerdings mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet. In Folge der «hohen Zuwanderung» werde die Zahl der Arbeitslosen um 60 000 Menschen zunehmen, heißt es. In diesem Jahr wird dagegen nochmals ein Rückgang um 98 000 Menschen erwartet.