Bundesregierung schon länger über Fund von Kunstschatz informiert

Die Bundesregierung weiß seit längerer Zeit über den Fund von etwa 1500 bislang verschollenen Werken aus der Zeit der klassischen Moderne in München Bescheid. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Durch die Vermittlung von Experten, die sich mit «Entarteter Kunst» und von den Nazis geraubter Kunst auskennen, würden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Augsburg auch unterstützt. Weiter sagte Seibert, er habe keine Informationen darüber, ob aus dem Ausland Besitzansprüche geltend gemacht wurden.