Bundesregierung sieht neuen Ausspähverdacht nicht als bewiesen 

Die Bundesregierung hat gelassen auf die neuen Ausspähvorwürfe gegen die amerikanischen und britischen Geheimdienste reagiert. Dieser Verdacht sei nicht neu, sagte Vizeregierungssprecher Georg Streiter in Berlin. Das Innenministerium will seine Haltung zu Verschlüsselungen nicht überdenken. Man habe keine Anhaltspunkte dafür, dass die Behauptungen von Edward Snowden zutreffend seien, sagte Sprecher Jens Teschke. Laut Snowden sind auch E-Mails, Chats und sogar Online-Banking anscheinend nicht sicher vor Datenspionage.