Bundesregierung: Verfolgen Hooligan-Krawalle mit Sorge

Die Bundesregierung verfolgt Ausschreitungen von Fußball-Hooligans «mit Aufmerksamkeit und Sorge, aber ohne Angst oder Panik». Es seien Tendenzen zu erkennen, aber man könne bei der jungen Entwicklung noch nicht von einer «neuen Qualität» sprechen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Zuerst sei Nordrhein-Westfalen als betroffenes Land zuständig. Gestern hatten sich mindestens 4000 gewaltbereite Fans von teils verfeindeten Fußballclubs mit Rechtsextremen zu einer Demo gegen Salafisten in Köln versammelt.