Bundesregierung weist Kritik wegen Münchner Kunstfund zurück

Die Bundesregierung hat Kritik zurückgewiesen, sich nicht rechtzeitig bei der Aufklärung des Münchener Kunstfundes engagiert zu haben. Auf Grund von Anfragen habe man Verbindungen zu Experten hergestellt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert heute in Berlin. Kulturstaatsminister Bernd Neumann habe sich immer für Aufklärung und Rückführung von möglichen Werken der NS-Raubkunst eingesetzt. Bei 590 der insgesamt 1400 beschlagnahmten Bilder besteht der Verdacht, dass es sich um NS-Raubkunst handelt. Die Werke sollen in Kürze auf der Internet-Seite www.lostart.de zu sehen sein.