Bundesregierung will Bundeswehr-Einsatz im Sudan verlängern

Die Bundeswehr-Einsätze im Südsudan und in der sudanesischen Konfliktregion Darfur sollen fortgesetzt werden. Das Bundeskabinett beschloss eine Verlängerung der beiden Einsätze um jeweils ein Jahr. Die politische Lage im Südsudan sei noch immer kompliziert, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Die Unterstützungsmission in Darfur «ist aus unserer Sicht unverzichtbar», erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das Mandat sieht für beide Einsätze eine Obergrenze von je 50 Bundeswehr-Soldaten vor.