Bundesregierung will illegalen Handel mit Kulturgütern erschweren

Die Bundesregierung will den illegalen Handel mit Kulturgütern vor allem aus Krisenregionen erschweren. Vize- Regierungssprecher Georg Streiter bestätigte, dass ein entsprechendes Gesetz 2016 in Kraft treten soll. Ziel sei, unrechtmäßig erworbene ausländische Kulturgüter wieder an ihre Heimatländer zurückgeben zu können. Zudem solle die Abwanderung deutscher Kulturgüter ins Ausland verhindert werden. Nach Berichten von «Süddeutscher Zeitung» und ARD finanziert sich die Terrormiliz Islamischer Staat inzwischen zu einem Gutteil aus der Plünderung von Kulturschätzen.