Bundesrichter entscheiden über Religionsfreiheit und Schulpflicht

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat über den Konflikt zwischen Religionsfreiheit und Schulpflicht verhandelt. Zur Entscheidung standen zwei Fälle von Schülern, die aus religiösen Gründen von bestimmten Unterrichtsstunden befreit werden wollten. In einem Fall geht es um die Klage einer muslimischen Schülerin aus Frankfurt am Main, die nicht am Schwimmunterricht von Jungen und Mädchen teilnehmen wollte. Eltern eines zweiten Schülers, die den Zeugen Jehovas angehören, wollen nicht den Kinobesuch ihres Sohnes. Die schwarze Magie im Film «Krabat» sei mit dem Glauben unvereinbar.