Bundestag kann laut Riexinger Asyl für Snowden erzwingen

In Deutschland geht der Streit über ein Asyl für den Geheimdienstenthüller Edward Snowden weiter. Die Linke schlägt vor, den Bundestag als Druckmittel gegen die Regierung einzusetzen. Parteichef Bernd Riexinger will die Regierung per Bundestagsbeschluss zwingen, mit Snowden zu sprechen und ihm Asyl zu gewähren. Der «Mitteldeutschen Zeitung» sagte Riexinger, im Bundestag stehe es 320 zu 311 für eine Aufnahme Snowdens. Drei von vier Parteien seien dafür. Snowden hat befristet bis Sommer 2014 in Russland Asyl.