Bundestag verlängert Bundeswehr-Einsatz im Südsudan

Die Bundeswehr bleibt ein weiteres Jahr im ostafrikanischen Krisenstaat Südsudan. Der Bundestag verlängerte am Abend die deutsche Beteiligung an der internationalen Mission. Bis zu 50 Bundeswehr-Soldaten sollen zur Friedenssicherung und zum Aufbau des neuen Staates beitragen; derzeit sind 16 deutsche Einsatzkräfte vor Ort. Erst im Juli 2011 hatte sich der Südsudan nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg vom Sudan abgespalten. Doch immer wieder kommt es in dem jungen Staat zu schweren Unruhen.