Bundeswehr beendet Kundus-Einsatz

Die Bundeswehr hat ihren Einsatz in der nordafghanischen Unruheprovinz Kundus nach zehn Jahren offiziell beendet. Verteidigungsminister Thomas de Maizière und Außenminister Guido Westerwelle übergaben bei einer Zeremonie das Feldlager an die afghanischen Sicherheitskräfte. Kundus sei der Ort, an dem die Bundeswehr lernen musste zu kämpfen, sagte de Maizière. Spätestens Ende des Monats soll die Bundeswehr das Feldlager vollständig geräumt haben. Derzeit sind noch etwa 4000 deutsche Soldaten am Hindukusch, 900 davon in Kundus.