Bundeswehr gab drei Milliarden weniger für Rüstung aus als geplant

Die Bundeswehr hat zwischen 2009 und 2013 insgesamt mehr als 3 Milliarden Euro weniger für die Beschaffung neuer Rüstungsgüter ausgegeben als geplant. Dies gehe aus einer Aufstellung der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, berichtet die «Rheinische Post». Das Geld sei teilweise an den Bundesfinanzminister zurückgegangen und damit für die Bundeswehr verloren. Dem Bericht zufolge ließ das Verteidigungsministerium allein im vergangenen Jahr etwa 1,6 Milliarden Euro für militärische Beschaffungen ungenutzt. In den Jahren vor 2013 waren es jeweils dreistellige Millionenbeträge.