Bundeswehr-Rüstungspläne 12,9 Milliarden teurer als geplant

Die 15 größten Rüstungsprojekte der Bundeswehr haben durchschnittlich vier Jahre Verspätung und sind zusammen 12,9 Milliarden Euro teurer als ursprünglich geplant.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur während einer Sitzung des sogenannten Rüstungsboards des Verteidigungsministeriums, bei der sich Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) über die Mega-Projekte vom Kampfflugzeug «Eurofighter» bis zum Transportflieger A400M informieren ließ.

Insgesamt wurden dabei in einer viermonatigen Prüfung mehr als 500 Einzelrisiken identifiziert, davon mehr als 100 schwerwiegende.