Carvajal bestreitet Beiß-Attacke gegen Mandzukic

Der frühere Leverkusener Fußball-Profi Dani Carvajal von Real Madrid hat bestritten, im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Stadtrivale Atlético (0:0) den Ex-Bayern-Stürmer Mario Mandzukic gebissen zu haben.

«Da ich nach dem Spiel sehe, dass ich beschuldigt werde, einen Gegenspieler gebissen zu haben, will ich klarstellen, dass ich niemanden gebissen habe, es gab auch keinen Versuch», twitterte der 23-Jährige in der Nacht zum Mittwoch.

Spanische Medien meinen, es sehe so aus, als ob Carvajal Mandzukic in der 61. Minute in den rechten Unterarm beiße. In TV-Bildern ist jedoch klar zu erkennen, wie der Verteidiger seinen Gegenspieler im Real-Strafraum mit der Faust vor die Brust schlägt und Mandzukic zu Boden fällt. Es hätte Elfmeter und Platzverweis geben müssen, meinen Medien. Schiedsrichter Milorad Mazic pfiff aber nicht.

Bei Real Madrid fürchtet man nun, dass die Europäische Fußball-Union anhand der TV-Bilder eine Ermittlung einleiten könne, schrieb die Sportzeitung «As». «Ich kann die Szene nicht einschätzen, aber wenn die UEFA etwas sieht, muss sie handeln», meinte Atlético-Kapitän Gabi, während sich Mandzukic zu dem Vorfall nicht äußerte.

Wegen seiner Beißattacke gegen den Italiener Giorgio Chiellini bei der WM in Brasilien war der Uruguayer Luis Suárez 2014 für neun Spiele und vier Monate gesperrt worden.