CDU-Mann Guido Wolf gerät nach Wahlniederlage unter Druck

Nach der Niederlage der CDU in Baden-Württemberg gerät der Spitzenkandidat, Fraktionschef Guido Wolf, in den eigenen Reihen zunehmend unter Druck. Der CDU-Spitzenkandidat sei «verbrannt», sagte der Kreisverbandsvorsitzende des Neckar-Odenwalds, Ehrenfried Scheuermann, den «Stuttgarter Nachrichten» und forderte seinen Rücktritt. Doch Wolf denkt nicht an Rückzug. Er verwies in Stuttgart darauf, dass er noch am Dienstag mit 81 Prozent Zustimmung als Fraktionsvorsitzender bestätigt worden sei. Bei der Landtagswahl am 13. März war die CDU in Baden-Württemberg erstmals seit Jahrzehnten nicht stärkste Partei geworden.