CDU-Vize Laschet hält Furcht vor Armutszuwanderung für übertrieben

Der nordrhein-westfälische CDU-Chef Armin Laschet hält Angst vor Armutszuwanderung für übertrieben. Die Probleme, die es in Duisburg, Dortmund und Köln gebe, hätten nichts mit der neuen Freizügigkeit zu tun, denn die beginne ja erst am 1. Januar, sagte er der «Rheinischen Post». Laschet ging damit auf Distanz zur CSU. Ähnlich aufgeregte Debatten habe es 2004 gegeben, als es um Zuwanderung aus Polen, Ungarn und Tschechien ging. Damals sei nur ein Bruchteil der Menschen gekommen, die man erwartet habe.