«Charlie Hebdo» nennt sich «Zeitschrift der Überlebenden»

Das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» hat nun begründet, warum die verbliebene Redaktion auch nach den Mordanschlag islamistischer Terroristen weitermachen will.

«Charlie Hebdo» nennt sich «Zeitschrift der Überlebenden»
Gerd Roth «Charlie Hebdo» nennt sich «Zeitschrift der Überlebenden»

Auf der Internetseite der religionskritischen Zeitschrift ist eine große gezeichnete Faust zu sehen, die einen Zeichenstift umgreift. Daneben steht, die Kraft der Karikatur sei stärker als die «Barberei».

Bei der Terrorattacke in der Redaktion waren acht Journalisten des Blattes getötet worden. Man wolle weitermachen, weil die Freiheit ein Grundrecht sei und viele Menschen sie unterstützten, heißt es. Die nächste Ausgabe der «Zeitschrift der Überlebenden» erscheine am kommenden Mittwoch.

Zuvor war berichtet worden, die Ausgabe solle in einer Auflage von einer Million Exemplaren erscheinen. Zuletzt hatte die Zeitschrift nur eine Auflage von mehreren Zehntausend Heften.

Mehrere französische Medien hatten dem Magazin nach dem Attentat Hilfe zugesagt. Die Redaktion wird die nächste Ausgabe in den Räumen der eher linken Zeitung «Libération» gestalten.