Chef der Regierungspartei räumt Niederlage in Myanmar ein

Die militärnahe Regierungspartei USDP hat drei Tage nach den ersten freien Parlamentswahlen in Myanmar seit 25 Jahren ihre Niederlage eingeräumt. Sie werde den Sieg der oppositionellen Nationalliga für Demokratie von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi anerkennen, versicherte der Parteivorsitzende Htay Oo. Das Militär, das Myanmar bis 2011 Jahrzehnte regierte, hatte 2010 die USDP gegründet und mit der Partei ihre unter Ausschluss von Wahlbeobachtern organisierten umstrittenen Wahlen gewonnen.