Chef der Südwest-FDP warnt vor europapolitischem Kurswechsel

Vor dem Bundesparteitag in Berlin hat der Vorsitzende der FDP Baden-Württemberg, der EU-Parlamentarier Michael Theurer, vor einem Kurswechsel in der Europapolitik gewarnt.

Die FDP müsse auf ihrem europafreundlichen Kurs bleiben, sagte er der «Stuttgarter Zeitung» (Samstag). Parteimitglieder, die sich anders äußern, seien «Nationalstaatsromantiker, die im Grunde genommen das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen».

Zugleich empfahl Theurer seiner Partei eine klare Abgrenzung zur eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD). «Ein Nachlaufen, das zeigen alle internationalen Beispiele, bringt gar nichts: dann wählen die Leute das Original und nicht die Kopie. Das Original einer liberalen Partei für Europa ist und bleibt die FDP», so Theurer.