Chef des Ifo-Instituts kritisiert Griechenland-Paket

Die Vereinbarungen zwischen Geldgebern und griechischer Regierung über das dritte Rettungspaket ist vom Präsidenten des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, scharf kritisiert worden. Der «Bild»-Zeitung sagte Sinn, dem Programm fehle die Wahrhaftigkeit. Harte Ausgabenkürzungen gebe es nur wenige, «dafür aber viel Hoffnung, dass der griechische Staat in Zukunft seine Steuern wird eintreiben können, obwohl ihm das in den zurückliegenden Jahren nicht gelungen ist». Als größte Risiken nannte Sinn die Vorgaben für Wirtschaftswachstum und den Primärüberschuss.