Chefin der US-Antidrogenbehörde will nach Skandal zurücktreten

Von Drogenkartellen bezahlte Sex-Partys für US-Rauschgiftfahnder kosten die Chefin der Antidrogenbehörde DEA ihren Job. Michele Leonhart werde im Mai ihr Amt aufgeben, kündigte Justizminister Eric Holder an. Er dankte ihr für 35 Jahre außerordentlicher Dienste bei der DEA und im Justizministerium. Die Partys fanden laut einem Bericht des Ministeriums in Kolumbien statt, wo die DEA ein großes Büro unterhält. Die Agenten hätten vermutlich gewusst, dass die Prostituierten mit Drogenkartellgeldern bezahlt wurden, heißt es in dem Bericht.