Chelseas Minimalismus: Ein Versuch, ein Treffer

Mehr kann man aus ganz, ganz wenig kaum machen. Nur ein Sieg hätte den Minimalisten-Auftritt von José Mourinhos FC Chelsea bei Paris St. Germain noch getoppt.

Chelseas Minimalismus: Ein Versuch, ein Treffer
Etienne Laurent Chelseas Minimalismus: Ein Versuch, ein Treffer

Unter «Versuche aufs Tor» wies die Statistik der UEFA zum Hinspiel im Achtelfinale der Champions League nach 90 Minuten ein 6:1 aus - für Paris. In der Rubrik «Schüsse vorbei» fiel der Vergleich 5:0 aus - für Paris.

Nur das Ergebnis spiegelte das nicht wider: Der Spitzenreiter der englischen Premier League trotzte dem französischen Meister ein 1:1 ab. Und führte zunächst sogar durch einen Kopfballtreffer von Branislav Ivanović (36. Minute). Es war eben jener eine Versuch, der auf das Tor von Paris-Keeper Salvatore Sirigu ging. Auf der Gegenseite bekam Thibaut Courtois deutlich mehr zu tun, vor allem Edinson Cavani prüfte den belgischen Nationalkeeper immer wieder und stellte damit auch Superstar Zlatan Ibrahimovic in den Schatten.

Passieren ließ Courtois den Ball aber nur einmal - und es war Cavani mit einem Bilderbuch-Kopfball zu seinem sechsten Champions-League-Tor in dieser Saison. «Es war nicht leicht, aber wir haben das Beste draus gemacht», fasste Courtois den Chelsea-Auftritt zusammen. Im Rückspiel am 11. März an der heimischen Stamford Bridge müsse man aber mehr zeigen.