Cavs im NBA-Halbfinale - Houston erzwingt siebtes Spiel

Die Cleveland Cavaliers um ihren Basketball-Superstar LeBron James sind ihrer Favoritenrolle in der nordamerikanischen Profi-Liga NBA gerecht geworden.

In sechsten Spiel der Best-of-seven-Serie fertigte das Team aus Ohio die Chicago Bulls mit 94:73 ab und zog mit 4:2 Siegen ins Finale der Eastern Conference ein. Als Gegner erwarten die Cavaliers den Sieger aus der Partie Atlanta Hawks und Washington Wizards. Die Hawks mit dem deutschen Nationalspieler Dennis Schröder führen nach fünf Partien mit 3:2.

James ist überrascht von der stabilen Form seines Teams. «Ich bin umgeben von vier Spielern, die noch nie in den Playoffs waren und die alle eine große Rolle in diesem Team spielen. Und ich möchte, dass diese Jungs diesen Moment wirklich genießen können. Dafür bin ich wieder hierher zurückgekommen», sagte der 30-Jährige. Der Superstar kam nur auf 15 Punkte, aber elf Assists und neun Rebounds.

Auch die Verletzung von Kyrie Irving konnten die Bulls nicht nutzen. Irvings Vertreter Matthew Dellavedova aus Australien sprang in die Bresche und war mit 19 Punkten, elf davon im Schlussabschnitt, bester Werfer seines Teams. Die Bulls enttäuschten. Jimmy Butler mit 20 Zählern der erfolgreichste Punktesammler Chicagos. Derrick Rose (14) konnte keine entscheidenden Akzente bei den Bulls setzen.

Mit überragenden 40:15 Punkten im Schlussviertel drehten die Houston Rockets gegen die Los Angeles Clippers ein schon verloren geglaubtes Spiel. Mit dem 119:107 glichen die Rockets, die in der ersten Playoff-Runde Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks ausgeschaltet hatten, zum 3:3 in der Best-of-Seven-Serie aus. «Wir geben niemals auf. Der Druck ist jetzt bei den Clippers», sagte Josh Smith. Im siebten Spiel haben die Rockets Heimrecht. Sechs Spieler trafen zweistellig, am erfolgreichsten war James Harden mit 23 Punkten.