China-Probleme und Investitionen belasten BMW-Bilanz

Für den jahrelang vom Erfolg verwöhnten Autobauer BMW wird die Luft dünner. Der Stuttgarter Rivale Mercedes holt auf. Auch das Ende des Booms in China bereitet den Münchnern große Probleme.

China-Probleme und Investitionen belasten BMW-Bilanz
Armin Weigel China-Probleme und Investitionen belasten BMW-Bilanz

Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten rechnen im zweiten Quartal mit einem Gewinnrückgang. Der neue BMW-Chef Harald Krüger legt die Zwischenbilanz heute vor.

BMW hatte auch im zweiten Quartal weltweit mehr Autos verkauft - vor allem in Europa und den USA. Analysten erwarten wegen der höheren Absatzzahlen und des schwachen Euro ein Umsatzwachstum von rund 15 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro. Aber die Marketing- und Vertriebskosten steigen, es steht eine Reihe von Modellwechseln an, und BMW muss viel Geld in Forschung und Entwicklung investieren. Der chinesische Partner von BMW hat jüngst eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Analysten rechnen damit, dass der Gewinn unterm Strich um zehn Prozent auf 1,58 Milliarden Euro gefallen sein dürfte.