China schließt Arbeitslager und lockert Ein-Kind-Politik

China hat seine umstrittenen Arbeitslager formell abgeschafft und seine Ein-Kind-Politik gelockert. Der Ständige Ausschuss des chinesischen Volkskongresses verabschiedete eine entsprechende Resolution. Das Zentralkomitee hatte das Reformpaket im November angekündigt. In den Arbeitslagern konnten Chinesen ohne Gerichtsverfahren bis zu vier Jahre festgehalten werden. Viele Oppositionelle oder Aktivisten sind in der Vergangenheit einfach auf Anweisung der Polizei in den Lagern verschwunden. Menschenrechtler halten die jetzige Abschaffung für Augenwischerei.