China stellt weiterhin schnellsten Supercomputer der Welt

In der Liga der schnellsten Supercomputer der Welt hat China erneut seinen Spitzenplatz behauptet. Die Rechenanlage «Tianhe-2» (zu deutsch: Milchstraße) von der Universität für Verteidigungstechnologie wird in Guangzho betrieben.

Die Leistung von 33,86 Petaflops (Billiarden Gleitkommarechenschritte pro Sekunde) konnte auch zur aktuellen Liste der Top 500 keine andere Anlage überbieten. Deutschland ist mit dem IBM-System «Juqueen» am Forschungszentrum Jülich auf dem achten Platz unter den Top Ten vertreten, die Forschungsanlage SuperMUC am Leibniz-Rechenzentrum schaffte es auf Platz zehn.

Europas schnellster Rechner kommt diesmal aus der Schweiz: Der Neuzugang, Piz Daint, steht im Schweizer Supercomputing-Center (CSCS) in Lugano und schaffte es mit einer Rechenleistung von 6,27 Petaflops auf den sechsten Platz der Weltrangliste.