China unter «Abwärtsdruck»: Weniger Wachstum, höheres Defizit

Mit höheren Staatsausgaben und Reformen stemmt sich China gegen die Abschwächung seiner Konjunktur. Trotz des geringeren Wachstumsziels von nur noch «etwa sieben Prozent» sollen die Ausgaben der zentralen und lokalen Haushalte stärker als bisher um 10,6 Prozent zulegen. «Der Abwärtsdruck auf Chinas Wirtschaft nimmt noch zu», warnte Regierungschef Li Keqiang zum Auftakt der Jahrestagung des Volkskongresses in Peking. Das Haushaltsdefizit steigt von 2,1 auf 2,3 Prozent der Wirtschaftsleistung.