Chinas Märkte schließen nach Eingriffen des Staates im Plus

Nach einer Achterbahnfahrt haben Chinas Aktienmärkte nach staatlichen Eingriffen wieder Boden gut gemacht. Der Composite Index in Shanghai beendete den Handel heute 1,23 Prozent im Plus bei 3794 Punkten. Der Component Index in Shenzhen legte um gut zwei Prozent auf 12 960 Punkte zu.

Chinas Märkte schließen nach Eingriffen des Staates im Plus
Wu Hong Chinas Märkte schließen nach Eingriffen des Staates im Plus

Nachdem die Kurse an beiden Börsen am Vortag um mehr als sechs Prozent eingebrochen waren, gingen die Märkte auch am Mittwochmorgen deutlich auf Talfahrt. Der Index in Shanghai fiel zeitweise bis zu fünf Prozent. Analysten sprachen von staatlichen Hilfen, die am Nachmittag zur Stabilisierung der Kurse beigetragen hätten. Chinas Aktienmärkte erleben seit zwei Monaten eine extreme Berg- und Talfahrt: Getrieben von Privatanlegern, die Aktien auf Pump kauften, war der Leitindex in Shanghai binnen eines Jahres um mehr als 150 Prozent gestiegen. Mitte Juni folgte dann der Einbruch, innerhalb weniger Wochen verlor der Index ein Drittel, woraufhin es zu staatlichen Eingriffen kam.