Chinas Xi warnt vor Turbulenzen in der Weltwirtschaft

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat vor einer weiteren Schwächung der globalen Wirtschaft gewarnt.

Chinas Xi warnt vor Turbulenzen in der Weltwirtschaft
Diego Azubel Chinas Xi warnt vor Turbulenzen in der Weltwirtschaft

«Die Weltwirtschaft könnte die gleichzeitige Abkühlung mehrerer Wachstumsmotoren erleben und stagnieren», sagte Xi beim Gipfeltreffen der 21 Pazifikanrainerstaaten (Apec) auf den Philippinen. «Es dürfte ein langer und turbulenter Prozess sein, bis die Weltwirtschaft wieder gesund wird.»

Ohne das jüngste Freihandelsabkommen Transpazifische Partnerschaft (TPP) beim Namen zu nennen, sprach Xi von der Gefahr, dass immer mehr einzelne Abkommen das Ziel des freien Handels für alle komplizierter machen könnten. Wenn TPP ratifiziert ist, handelt es sich um die größte Freihandelszone der Welt mit den USA, Japan und zehn weiteren Ländern der Asienpazifikregion, nicht aber China. «Freihandelsabkommen müssen so offen und umfassend wie möglich sein», verlangte Xi.

Rund um den Pazifik gehören 21 Staaten der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) an, darunter auch die USA und Japan. Sie repräsentieren 40 Prozent der Weltbevölkerung, gut 45 Prozent des Welthandels und gut 55 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.