Chris Brown kommt um einen Prozess herum

US-Sänger Chris Brown (24) bleibt ein Prozess wegen eines Autounfalls erspart. Am Donnerstag hob ein Gericht in Los Angeles die Anklage gegen den Musiker auf, berichtete die «Los Angeles Times».

Chris Brown kommt um einen Prozess herum
David Mcnew / Pool Chris Brown kommt um einen Prozess herum

Als Begründung führte die Richterin an, dass sich Brown und die gegnerische Seite außergerichtlich geeinigt hätten.

Es ging um einen Auffahrunfall Ende Mai, bei dem Brown das Auto einer Frau streifte. Die Staatsanwaltschaft warf dem Rapper zunächst Fahrerflucht und Fahren ohne Führerschein und ohne Versicherung vor. Brown konnte aber später diese Papiere vorweisen. Das Unfallopfer sah von einer Anzeige gegen den Musiker ab. Die Frau verlangte nur die Behebung des leichten Blechschadens.

Die Staatsanwaltschaft drängte dagegen auf eine Bestrafung des Musikers. Brown sei nach dem Vorfall der Fahrerin gegenüber ausfallend geworden, machte die Anklage geltend. Zudem unterliegt der Sänger noch Bewährungsauflagen, die von einem tätlichen Angriff auf seine Freundin Rihanna im Jahr 2009 stammen. Mitte Juli hat ein Richter im Zusammenhang mit dem Unfall Browns Bewährung widerrufen. Für Freitag stand ein weiterer Gerichtstermin an, um die Vorwürfe wegen möglicher Verletzung der Auflagen zu prüfen.