CIA-Chef räumt nach Foltervorwürfen Fehler ein  - Aber Einzelfälle

Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, hat angesichts jüngster Foltervorwürfe Fehler bei «harschen Verhören» von Terrorverdächtigen eingeräumt. Es handele sich aber um Einzelfälle, bei denen Agenten ihre Befugnisse überschritten hätten. Diese seien «bedauerlich» und «abstoßend», sagte Brennan bei einer Pressekonferenz im CIA-Hauptquartier bei Washington. Es ist sehr selten, dass CIA-Direktoren Pressekonferenzen geben. Der Senatsbericht war zu dem Schluss gekommen, dass die Verhörmethoden nach den Terroranschlägen von 2001 brutaler waren als bisher bekannt.