Clinton und Trump gewinnen weitere Vorwahlen

Die frühere Außenministerin Hillary Clinton und der umstrittene Multimilliardär Donald Trump haben am «Super Tuesday» der US-Vorwahlen weitere Staaten für sich entscheiden können.

Clinton und Trump gewinnen weitere Vorwahlen
Richard Ellis Clinton und Trump gewinnen weitere Vorwahlen

Clinton gewann bei den Demokraten außer in Virginia und Georgia auch in Alabama und Tennessee. Das ergaben Vorhersagen der US-Sender CNN und MSNBC. Die 68-Jährige holte nach Angaben der demokratischen Partei auch den Sieg im US-Außengebiet Samoa. Insgesamt geht es dort aber nur um zehn Delegierte der Demokraten.

Der republikanische Bewerber Trump kommt nach Angaben mehrerer Sender in Georgia, Alabama, Massachusetts und Tennessee auf den ersten Platz. In Oklahoma, Virginia und Vermont war das Rennen bei den Konservativen noch offen.

Bei den Demokraten sieht es in Massachusets und Oklahoma nach einer knappen Entscheidung zwischen Clinton und ihrem Konkurrenten Bernie Sanders aus. Der 74 Jahre alte Senator von Vermont konnte dagegen wie erwartet seinen Heimatstaat mit sehr deutlichem Vorsprung für sich entscheiden.

Der «Super Tuesday» ist im Kalender der US-Vorwahlen einer der wichtigsten Tage. Insgesamt wurde in 12 Staaten gewählt.

Um nominiert zu werden, muss ein republikanischer Bewerber auf mindestens 1237 Delegierte kommen, ein demokratischer auf 2383. Allein am «Super Tuesday» ging es bei den Konservativen um etwa 600 Delegierte, bei den Demokraten um rund 1000.