Schlachthof-Verantwortliche sollen Gammelfleisch verkauft haben

Sie sollen mehr als 20 Tonnen Gammelfleisch illegal im Schlachthof Coburg verkauft haben. Nun stehen drei ehemalige Verantwortliche des Betriebs seit heute wegen Betrugs oder Beihilfe zum Betrug in mehreren tausend Fällen vor dem Landgericht Coburg. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurde den Abnehmern vorgegaukelt, es handle sich um normales Rindfleisch. Zudem seien Viehhändler und Landwirte betrogen worden, indem das Schlachtgewicht der angelieferten Tiere gefälscht worden sei. Hauptangeklagter ist der Chef eines Fleischverarbeitungsunternehmens am Schlachthof.