Commerzbank verdient etwas weniger

Die Commerzbank hat im dritten Quartal wegen höherer Steuerbelastungen weniger verdient. Der Überschuss sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 207 Millionen Euro, wie das Institut heute in Frankfurt mitteilte.

Im laufenden Geschäft ging es dagegen weiter nach oben. Der operative Gewinn legte um ein Viertel auf 429 Millionen Euro zu. Dabei profitierte die Bank davon, dass sie weniger Geld für faule Kredite zurücklegen musste. Als Stütze erwies sich das Privatkundengeschäft, während das Investmentbanking unter dem schwachem Kapitalmarktumfeld litt.

Nach neun Monaten hat die Commerzbank inzwischen unter dem Strich 853 Millionen Euro verdient, gut 60 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit sieht sich die in der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank auf Kurs zur ersten Dividendenzahlung seit 2008. Am Sonntagnachmittag hatte die Bank zudem mitgeteilt, dass Vorstandschef Martin Blessing seinen in einem Jahr auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird.