Concordia-Bergung dauert länger als geplant

Bisher problemlos, aber langsamer als geplant läuft die Bergung des havarierten Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» vor der Insel Giglio.

Eine Verlängerung der Gesamtdauer der Aktion auf 15 bis 18 Stunden sei denkbar, teilte das Bergungsteam am Nachmittag mit. Zuvor hatte es geheißen, zehn bis zwölf Stunden würden genügen.

«Wir wollen das gut machen. Wir haben nicht das Gefühl, Verspätung zu haben. Besser könnte es nicht laufen», sagte Franco Porcellacchia, der Vertreter des Kreuzfahrtunternehmens Costa Crociere.

Das Schiff sei nun um etwa zehn Grad aus dem Wasser herausgehoben und ganz von den Felsen gelöst worden, in die es verkeilt war, erklärte Sergio Girotto vom Bergungsteam. Bis es aufrecht steht, muss das Schiffswrack insgesamt um 65 Grad gedreht werden. Die Wetterlage und die Dunkelheit in der Nacht würden den Fortgang der Aktion voraussichtlich nicht beeinträchtigen, sagte Girotto.