CSU will sich von SPD nicht unter Druck setzen lassen

Die CSU will sich von den Sozialdemokraten in der Schlussphase der Koalitionsverhandlungen nicht unter Druck setzen lassen. Das betonten Parteichef Horst Seehofer und Generalsekretär Alexander Dobrindt am Montag vor einer Sitzung des CSU-Vorstands in München.

CSU will sich von SPD nicht unter Druck setzen lassen
Sven Hoppe CSU will sich von SPD nicht unter Druck setzen lassen

«Wir können nicht das Wahlergebnis auf den Kopf stellen. Das dürfte ja wohl eindeutig sein. Wir wollen die große Koalition, und wir sind bereit zu Kompromissen.

Aber wir sind nicht bereit, unsere Markenkerne dafür zu opfern», sagte Seehofer. «Das CDU- und CSU-Profil muss bei einer Regierung sehr deutlich sein.» Dobrindt sagte: «Es ist nicht unsere Aufgabe, den Mitgliederentscheid in der SPD zu gewinnen.» Es werde «keinen sozialdemokratischen Koalitionsvertrag geben».