«Cum-Ex»: Münchner Staatsanwaltschaft bestätigt Ermittlungen

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen im Zusammenhang mit dubiosen Aktiengeschäften «Cum-Ex» bestätigt. Nach Informationen von «Süddeutscher Zeitung», NDR und WDR handelt es sich um den bislang größten Verdachtsfall in Deutschland mit fast 350 Millionen Euro hinterzogenen Steuern. Das Verfahren richte sich gegen fünf heutige und frühere Verantwortliche mehrerer Gesellschaften eines Kapitalanlagefonds. Bei den auch «Dividendenstripping» genannten Geschäften geht es um den raschen Kauf und Verkauf von Aktien rund um den Dividendenstichtag börsennotierter Unternehmen.