Dänische Rechtspopulisten kritisieren Weiterreise von Flüchtlingen

Die rechtspopulistische Dänische Volkspartei hat die Regierung des Landes wegen der Weiterreise von Hunderten Flüchtlingen aus Dänemark nach Schweden kritisiert. «Das klingt, als habe die Regierung aufgegeben, die Situation zu steuern», sagte der integrationspolitische Sprecher der Dansk Folkeparti, Martin Henriksen, im dänischen Fernsehen. Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen bestellte die Vorsitzenden der anderen Parteien zu einem Krisentreffen ein. Die Polizei hatte an der deutsch-dänischen Grenze Hunderte Flüchtlinge weiter Richtung Schweden reisen lassen.