DAK: Drei Millionen nehmen Aufputschmittel am Arbeitsplatz

Knapp drei Millionen Beschäftigte haben sich nach einer Studie mit Medikamenten aufgeputscht, um den Leistungsdruck im Beruf besser auszuhalten. «Doping am Arbeitsplatz» nahm in den vergangenen sechs Jahren um zwei Prozentpunkte auf 6,7 Prozent der Beschäftigten zu. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der DAK-Gesundheit hervor. Die Krankenkasse geht von einer Dunkelziffer von bis zu zwölf Prozent aus. Bessere Konzentration und längeres Durchhalten mit Hilfe solcher Präparate könnte aber langfristig auf Kosten der Gesundheit gehen.