Dakar startet nach Todesfall wie geplant in 4. Etappe

Auch nach dem Tod des polnischen Motorradpiloten Michal Hernik wird die Rallye Dakar am Mittwoch wie geplant mit der vierten Etappe fortgesetzt.

Das Tagesstück führt den Dakar-Tross von Chilecito nach Copiapó in Chile unter anderem über den mehr als 4700 Meter hohen Paso de San Francisco. Bei den Beteiligten wird aber auch die Trauer um den 39 Jahre alten Hernik mitfahren. «Die gesamte Dakar-Familie möchte Michals Familie ihr Beileid aussprechen, seinen Freunden und seinem Team», teilten die Organisatoren mit.

Hernik war auf dem Weg nach Chilecito in Argentinien tot aufgefunden worden. Nachdem die Kommissare um 15:16 Uhr Ortszeit die Information bekommen hatten, dass Hernik die Spezialprüfung nicht absolviert hatte, schickten sie einen Hubschrauber um 15:23 Uhr los. Um 16:03 Uhr wurde Hernik gefunden. Er befand sich rund 300 Meter von der Strecke entfernt.

Nach Angaben eines Sprechers von Veranstalter ASO trug Hernik keinen Helm, als man seine Leiche auf der steilen und kurvenreichen Strecke fand. Das Motorrad habe auf dem Boden gelegen. Der 39-Jährige habe kein Notsignal abgegeben. Es gebe auch keine äußeren Anzeichen für einen Unfall. Die Todesursache wird nun von einem Richter in der Provinzhauptstadt La Rioja untersucht.