Das Baby kommt: Kate mit Wehen im Krankenhaus

Großbritanniens Prinz William und seine Frau Kate bekommen ihr zweites Kind. Kate (33) wurde am Morgen mit Wehen ins Krankenhaus gebracht, wie der Londoner Kensington-Palast mitteilte.

Das Baby kommt: Kate mit Wehen im Krankenhaus
Kena Betancur / Pool Das Baby kommt: Kate mit Wehen im Krankenhaus

William habe sie auf der Autofahrt vom Palast zum St. Mary's Hospital im Londoner Stadtteil Paddington begleitet. «Ihre Königliche Hoheit, die Herzogin von Cambridge, wurde um 6.00 Uhr (Ortszeit) ins Krankenhaus gebracht und befindet sich im frühen Stadium der Wehen», heiß es in der Mitteilung.

In dem privaten Lindo-Flügel des Krankenhauses war im Juli 2013 auch schon Prinz George (1), der erste Sohn der beiden, zur Welt gekommen. Im Sommer vor zwei Jahren hatte es von der ersten Mitteilung des Palastes bis zur Bekanntgabe der Geburt rund 13 Stunden gedauert.

Ob George eine Schwester oder einen Bruder bekommt, wissen William (32) und Kate nach eigenen Worten selbst nicht - die Briten setzten in den Wettbüros aber eher auf ein Mädchen. Auch Großvater und Thronfolger Prinz Charles (66) hatte gesagt, er wünsche sich eine Prinzessin. Bis der Name des oder der Neugeborenen bekanntgegeben wird, dauert es voraussichtlich noch mehrere Tage.

Einen berechneten Geburtstermin hatte der Palast nicht bekanntgegeben, Kate selbst hatte aber von Mitte bis Ende April gesprochen. Britische Zeitungen spekulierten zuletzt, die Geburt sei eine Woche überfällig. Mit Beginn der Geburt durften sich auch Journalisten vor der Klinik in vorgesehenen Presseboxen aufstellen. Die Absperrgitter hatten schon bereitgestanden. Vor Georges Geburt 2013 hatten Medien das Krankenhaus wochenlang geradezu belagert, das wollten Palast und Klinik diesmal vermeiden.

Das Kind wird voraussichtlich nie König oder Königin werden. Es wird hinter seinem Bruder George auf Platz vier der Thronfolge stehen, Onkel Prinz Harry rückt nach hinten auf Platz fünf. Nach der Geburt werden zunächst Ur-Großmutter Queen Elizabeth II. (89), andere nahe Familienmitglieder und der britische Premierminister informiert. Dann bekommen Journalisten eine E-Mail und die Nachricht wird auf dem offiziellen Twitter-Account (@KensingtonRoyal) der Eltern verbreitet.