Das Prozedere der EM-Auslosung - Vier Siegtorschützen als «Losfeen»

In feierlichem Rahmen werden am Samstag die Vorrundengruppen der Fußball-EM 2016 in Frankreich ausgelost. Die Show im Palais des Congrès in Paris dauert eine knappe Stunde, die eigentliche Auslosung allerdings nur rund 15 Minuten.

Das Prozedere der EM-Auslosung - Vier Siegtorschützen als «Losfeen»
Thomas Eisenhuth Das Prozedere der EM-Auslosung - Vier Siegtorschützen als «Losfeen»

Die erstmals 24 Teilnehmer wurden von der UEFA vorab in vier Töpfe aufgeteilt. Maßgeblich dafür war ein Quotient, der aus den Ergebnissen in Pflichtspielen seit der EM-Qualifikation 2012 errechnet wurde. Gastgeber Frankreich wurde vorab als Gruppenkopf A1 festgelegt.

Geleitet wird die Auslosung von UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino. Während der Show assistieren ihm die ehemaligen Fußball-Stars Ruud Gullit und Bixente Lizarazu. Bei der Auslosung kommen dann noch DFB-Teammanager Oliver Bierhoff, Angelos Charisteas (Griechenland), David Trezeguet (Frankreich) und Antonin Panenka (Tschechien) als «Losfeen» hinzu, die für ihre Länder einst EM-Siegtore erzielten.

Zunächst werden die Gruppenköpfe aus Topf 1 gezogen, in dem auch Weltmeister Deutschland ist. Das erste Los geht auf die Position B1, dann C1 usw bis F1. Anschließend wird aus den Töpfen 4, 3 und schließlich 2 gezogen. Das erste gezogene Team geht in die Gruppe A - dann wird noch gelost auf welche Position in der Gruppe A das Team eingeordnet wird, also A2, A3 oder A4. Das bestimmt die Reihenfolge der Spiele innerhalb der Gruppe. Das nächste Team kommt in Gruppe B. Danach geht es weiter, bis alle sechs Gruppen mit je vier Teams gebildet sind.