Das Wetter spielt zu Fasching weiter verrückt

Die Wetterkapriolen gehen in Deutschland auch am Fastnachtsdienstag weiter. Nach Abzug des Orkantiefs «Ruzica» bringt das nächste Tief «Susanna» erneut stürmischen Wind - vor allem dem Süden und der Mitte des Landes.

Das Wetter spielt zu Fasching weiter verrückt
Uwe Zucchi Das Wetter spielt zu Fasching weiter verrückt

«Auch das Wetter ist jeck», sagte Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Abermals gibt es am Dienstag Windgeschwindigkeiten zwischen 50 und 75 Kilometer pro Stunde, vereinzelt auch Sturmböen. Dazu setzt im Südwesten länger anhaltender Regen ein, so dass innerhalb von 24 bis 36 Stunden bis zu 50 Liter pro Quadratmeter fallen können.

«An der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern sind bis zu 70 Kilometer pro Stunde möglich», sagte eine DWD-Sprecherin. Für den Südwesten Baden-Württembergs warnte der DWD vor Sturm und Dauerregen bis Dienstagmorgen. In den Höhenlagen des Schwarzwalds oberhalb von 1000 Metern kann es demnach zu Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometern kommen, in exponierten Lagen bis 140 km/h.

An der Rückseite des Tiefs gelangt aus Nordwesten etwas kühlere Luft nach Deutschland. Zum Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze teils deutlich ab. Teilweise sind Schneeschauer bis in tiefere Lagen möglich. Oberhalb von 400 bis 500 Metern kann man dann auch wieder den Winter mit Schnee und Glätte vorübergehend begrüßen.