Davis Cup: Frankreich gleicht aus - Federer verliert

Roger Federer hat im Davis-Cup-Finale sein erstes Einzel klar verloren. Der von Rückenproblemen geplagte Schweizer unterlag in Lille dem Franzosen Gael Monfils mit 1:6, 4:6, 3:6.

Davis Cup: Frankreich gleicht aus - Federer verliert
Salvatore Di Nolfi Davis Cup: Frankreich gleicht aus - Federer verliert

Damit steht es im Endspiel zwischen Frankreich und der Schweiz nach dem ersten Tag 1:1. In der ersten Partie hatte Stanislas Wawrinka vor der Davis-Cup-Rekord-Kulisse von 27 432 Zuschauern gegen Jo-Wilfried Tsonga mit 6:1, 3:6, 6:3, 6:2 gewonnen. Für das Doppel am Samstag (14.30 Uhr) sind bislang Julien Benneteau und Richard Gasquet bei Frankreich sowie Marco Chiudinelli und Michael Lammer für die Schweiz vorgesehen. Wechsel sind aber noch möglich.

Wawrinka verwandelte vor der Davis-Cup-Rekord-Kulisse von 27 432 Zuschauern im Stade Pierre-Mauroy nach 2:24 Stunden seinen ersten Matchball und brachte die Eidgenossen ihrem ersten Triumph im prestigeträchtigen Tennis-Mannschaftswettbewerb damit einen großen Schritt näher. Federers Einsatz war bis zuletzt wegen Rückenbeschwerden fraglich.

«Ich habe sehr gut gespielt und war von Anfang an sehr aggressiv», sagte Wawrinka nach seinem starken Auftritt. «Es war sehr wichtig für uns, mit einem Sieg zu starten. Vielleicht haben sich die Franzosen etwas zu sehr auf die Situation um Roger konzentriert. Ich habe heute gezeigt, dass ich nicht umsonst die Nummer vier der Welt bin», sagte der 29-Jährige.

Wawrinka zeigte im Hexenkessel von Lille eine ganz starke Leistung und glänzte vor allem immer wieder mit seiner einhändigen Rückhand. Nur zu Beginn des zweiten Satzes leistete er sich eine kleine Schwächephase, kontrollierte danach aber wieder die Partei. Die Franzosen hatten sich in der zweiten Runde gegen Deutschland durchgesetzt.