Dax gibt etwas nach - Dennoch bestes Quartal seit 2003

Dem Dax winkt trotz aller Krisen in der Welt der höchste Quartalsgewinn seit 2003. Leichte Verluste änderten nichts daran.

Die Geldflut der Notenbanken und fehlende Anlagealternativen haben den deutschen Leitindex in den ersten drei Monaten des Jahres um gut 23 Prozent nach oben getrieben. Dabei hat der Index trotz Griechenland-Drama, Ukraine-Konflikt und Jemen-Krieg einen Rekordstand nach dem nächsten erklommen.

Nach dem starken Wochenbeginn fehlte dem Dax am Dienstag aber ein klarer Trend. Er pendelte um seinen Vortagesschluss und lag am Mittag mit 0,21 Prozent im Minus bei 12 060,78 Punkten. Die Übersee-Börsen fielen angesichts einer uneinheitlichen Entwicklung als Impulsgeber aus.

Der MDax ging um weitere 0,31 Prozent hoch auf 20 886,00 Zähler. Auch der Index der mittelgroßen Konzerne hatte im Quartal einen Höchststand erreicht. Der Technologiewerteindex TecDax kletterte um 0,32 Prozent auf 1634,14 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone sank indes um 0,13 Prozent auf 3722,97 Punkte.