Dax knüpft an Vortagesverluste an

Schwache Vorgaben der Übersee-Börsen haben den deutschen Aktienmarkt erneut ins Minus gedrückt. Die Anleger warteten weiterhin auf die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed zur Wochenmitte, hieß es von Börsianern. Hinzu kämen Sorgen über das Wirtschaftswachstum Asiens.

Im frühen Handel fiel der Dax um 1,15 Prozent auf 8270 Punkte. Damit knüpfte der Leitindex an seine Vortagesverluste an. Für den MDax ging es um 0,85 Prozent auf 14 604 Punkte bergab. Der TecDax sank um 1,02 Prozent auf 1018 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand um 1,00 Prozent tiefer.

Eine angekündigte Übernahme sorgte im Immobiliensektor für heftige Kursbewegungen. Die Aktien der Deutsche Wohnen AG verloren am MDax-Ende 4,63 Prozent, nachdem das Unternehmen sein Interesse am Konkurrenten GSW Immobilien bekundet hatte. Dessen Papiere verteuerten sich als Index-Spitzenreiter um 9,77 Prozent.

Die Bankenwerte im Dax reagierten negativ auf Medienberichte über Forderungen der Fed an große US-Kreditinstitute. Die Aktien der Commerzbank büßten 3,75 Prozent ein, die der Deutschen Bank 1,43 Prozent. Negative Analystenkommentare drückten die Titel des Stahlkonzerns Salzgitter mit 4,24 Prozent ins Minus.