Dax rutscht ab aus Sorge um China-Exporte

Schlechte Nachrichten für die Exportindustrie haben den Dax sichtbar belastet. Am Nachmittag stand der deutsche Leitindex 1,92 Prozent tiefer bei 11 381,50 Punkten. Die deutliche Erholung vom Montag ist damit dahin.

Die Abwertung des Yuan durch Chinas Notenbank schwäche die Wettbewerbsfähigkeit europäischer und amerikanischer Firmen auf dem wichtigen chinesischen Markt, schrieb Analyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Zudem gingen die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten überraschend zurück.

Dass sich die Regierung in Athen mit den Gläubigern auf die Bedingungen für ein weiteres Griechenland-Hilfspaket geeinigt hat, half dem Dax nicht auf die Beine. Im Fokus stand am deutschen Aktienmarkt zudem eine Reihe von Unternehmens-Quartalsberichten, allerdings sämtlich aus der zweiten Reihe.

Die anderen Indizes schwächelten ebenfalls: Der MDax der mittelgroßen Werte verlor 1,42 Prozent auf 20 9596,38 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax sank um 0,84 Prozent auf 1768,22 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,37 Prozent auf 3624,44 Punkte nach unten.