Dax sackt weiter ab

Der Dax hat am frühen Montagnachmittag seine Verluste ausgeweitet und ist um 4,43 Prozent auf 10 267,32 Punkte eingeknickt.

Damit steuert der deutsche Leitindex auf den größten prozentualen Tagesverlust seit Ende August 2015 zu, als er um 4,70 Prozent eingebrochen war.

Auslöser waren heftige Kursverluste in Asien, nachdem durchwachsene chinesische Industriedaten neue Sorgen um die Wirtschaft geschürt hatten. Chinas Festlandbörsen fielen um 7 Prozent, bevor der Handel für den restlichen Tag ausgesetzt wurde. In der Folge wird auch die Wall Street in New York deutlich im Minus erwartet.

«Wachstumssorgen in China und damit Absatzsorgen für deutsche Exporteure drücken die Stimmung am ersten Handelstag nach Neujahr gleich mal in den Keller», schrieb Marktexperte Daniel Saurenz vom Analysedienst Feingold Research.

Auch die politischen Spannungen zwischen Saudi-Arabien und Iran belasten seiner Meinung nach. Manchem Investor dämmere zudem, dass bei dauerhaft niedrigen Ölpreisen und zudem Verwerfungen in den Staatshaushalten in Saudi-Arabien und anderen Ländern Vermögenswerte wie Aktien liquidiert werden könnten oder zumindest weniger Geld für neue Engagements zur Verfügung stehe.